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Vortrag bei Additiv im Südwesten: 3D-Druck im OST-Werkstattalltag
Am 26. Mai 2026 zeigen wir, wie ein durchgängiger Ablauf von der Erfassung bis zum Druck im Betrieb der Orthopädie-Schuhtechnik aussieht.
Bei der Veranstaltung „Additiv im Südwesten" am 26. Mai 2026 hält das Leistenmacher-Team einen Vortrag zum Einsatz des 3D-Drucks im Werkstattalltag der Orthopädie-Schuhtechnik. Der Schwerpunkt liegt auf dem konkreten Ablauf — vom Fußmaß bis zum fertigen Produkt im eigenen Haus, mit Bezug auf die Anforderungen, die im OST-Betrieb tatsächlich anfallen.
Worum es im Vortrag geht
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie 3D-Druck in einem OST-Betrieb so eingebunden wird, dass er im Tagesgeschäft trägt. Drei Themenblöcke prägen den Vortrag:
1. Vom Mobile-Scan zur Druckdatei. Wie eine Erfassung mit dem Mobiltelefon ohne Zwischenschritt in die digitale Ausarbeitung fließt — und welche Rolle eine durchgängige CAD/CAM-Strecke dabei spielt. Der Fokus liegt auf der Frage, wie Daten ohne Doppelerfassung von der Patientin oder dem Patienten bis zur Druckmaschine kommen.
2. Hotbox Medical Line im 24/7-Betrieb. Was es heißt, einen Drucker speziell für die OST auszulegen: stabile Qualität über lange Druckläufe, vorhersehbare Wartung, einfache Bedienung im Team. Im Vortrag wird gezeigt, wie sich Druckaufträge in den normalen Werkstattalltag einfügen, ohne dass jemand die Anlage ständig betreuen muss.
3. Werkstoffe für vier Produktbereiche. Warum für Einlagen, Probeschuhe, Leisten und Fußbettungen jeweils unterschiedliche Materialeigenschaften gefragt sind — und wie LastForm und LastStep darauf zugeschnitten sind. Das Material ist kein generischer Filament-Kauf, sondern ein gemeinsam mit dem Drucker entwickelter Bestandteil des Systems.
Wer angesprochen ist
Der Vortrag richtet sich an Werkstattleiterinnen und -leiter sowie an Verantwortliche aus der Orthopädie-Schuhtechnik, die den Einstieg in die Eigenfertigung planen oder einen bestehenden Prozess weiterentwickeln möchten. Auch Vertreter aus benachbarten Handwerksbereichen, die über den Einsatz additiver Fertigung im eigenen Betrieb nachdenken, finden im Vortrag Anhaltspunkte für die eigene Planung.
Was Sie aus dem Vortrag mitnehmen
Im Vordergrund steht nicht die abstrakte Beschreibung von 3D-Druck, sondern die konkrete Übertragung auf einen Werkstattalltag: Welche Schritte werden schneller, welche Schritte werden planbarer, und welche Voraussetzungen müssen im Betrieb stimmen, damit die Eigenfertigung wirtschaftlich aufgeht.
Anschluss an den Vortrag
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, einzelne Themen im direkten Gespräch zu vertiefen. Wer im Vorfeld bereits eine Demo terminieren möchte, kann das über den Kalender direkt erledigen.